Informiert im Gesundheitswesen

Waschen, Schneiden, Blutdruck messen

«In einer «Barbershop-Studie» erzielten Coiffeurkunden mit arterieller Hypertonie in nur sechs Monaten eine signifikante Blutdrucksenkung.», war kürzlich auf dem Gesundheitsportal Medinside zu lesen. (Link zu Artikel)

Erinnern Sie sich an unseren Artikel «Wer darf stechen?», welchen wir Mitte Dezember veröffentlicht haben? «Apotheker fressen über den Haag» sagte ein Basler Arzt über seine pharmazeutischen Berufskollegen zur Kompetenz fürs Impfen in den Apotheken.

Die amerikanischen Studien, welche belegen, dass die Blutdrucksenkung erfolgreich war nach Messung und Information beim Coiffeur sowie anschliessender medikamentösen Therapie durch den Apotheker, zeigen einmal mehr auf was die Zeichen der Zeit heute verlangen: interdisziplinäre Zusammenarbeit!

Ein Coiffeur der Blutdruck misst oder seiner Klientel bei Hautveränderungen im Kopfbereich ein Hautkrebsscreening nahelegt gräbt niemandem das Wasser ab – im Gegenteil – er hilft Leben retten und unterstützt aktiv die Gesundheitsförderung und Prävention der Bevölkerung. So, wie das Impfen in der Apotheke. Um dieses Ziel zu erreichen sind Futterneid und persönliche Befindlichkeiten fehl am Platz. Es braucht viel mehr die Sensibilisierung von allen Seiten. Und das sollte eigentlich für Alle selbstverständlich sein. Zum Wohle des Patienten. Ein interessanter Ansatz, finden wir.

© Image by Adobe Stock

Kommentar verfassen

Unsere Partner

Nach oben scrollen
%d Bloggern gefällt das: