Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /var/www/vhosts/3-min.info/httpdocs/index.php:1) in /var/www/vhosts/3-min.info/httpdocs/wp_201802/wp-includes/feed-rss2.php on line 8 Admin-3min18 – Informiert im Gesundheitswesen https://3-min.info Aktuelle Themen im Gesundheitswesen auf kritische, aber akzentuiert kommentierte Art nähergebracht. Fri, 25 Sep 2020 06:16:36 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 https://www.3-min.info/wp_201802/wp-content/uploads/2018/03/icon.png Admin-3min18 – Informiert im Gesundheitswesen https://3-min.info 32 32 Meilenstein für die IFAK https://3-min.info/2020/09/25/meilenstein-fuer-die-ifak/ https://3-min.info/2020/09/25/meilenstein-fuer-die-ifak/#respond Fri, 25 Sep 2020 06:16:36 +0000 https://www.3-min.info/?p=12243 Der 24. September 2020 ist ein Tag, der definitiv in die Geschichte der IFAK eingehen wird. Die IFAK DATA AG gründet zusammen mit der HCI Solutions AG als Joint-Venture die Firma Pharma-Info AG, an welcher sie die Aktienmehrheit hält. Am gleichen Tag unterzeichnet die neue Firma mit pharmaSuisse den Vertrag über die Übernahme von sechs im Markt gut etablierten Dienstleistungen:

  • ISO 9001 QMS Pharma
  • netCare inkl. Kursangebot
  • evidisBasic
  • pharmaDigest®
  • pharmActuel Hefte und Symposium
  • Kursangebot Impfen

Die Dienstleistungsangebote netCare, evidisBasic und pharmaDigest® werden in Zukunft vorwiegend durch Mitarbeitende von HCI Solutions AG betreut. Die Angebote ISO 9001 QMS Pharma, pharmActuel und das Kursangebot Impfen übernehmen Mitarbeitende der IFAK Data AG.

Für die Abonnenten der Dienstleistungen ändert sich vorerst nichts. Die Produkte werden weiterhin mit hoher Kompetenz, Sorgfalt und Engagement zur Verfügung gestellt. Mit Pharma-Info AG steht den Apothekerinnen und Apothekern ein starker Partner zur Seite, der sich nachhaltig für sie engagieren wird.

Es ist das erklärte Ziel von Pharma-Info AG, die Angebote nachhaltig weiterzuentwickeln und der gesamten Schweizerischen Apothekerschaft zur Verfügung zu stellen. Dank dem breit abgestützten Fachwissen und der langjährigen Erfahrung mit vergleichbaren Produkten verfügen die künftigen Betreiberinnen über ideale Voraussetzungen, um die bisherige Erfolgsgeschichte der Produkte weiterzuschreiben.

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Pharmasuisse fördert Know-how in Public Affairs https://3-min.info/2015/06/04/pharmasuisse-foerdert-know-how-in-public-affairs/ https://3-min.info/2015/06/04/pharmasuisse-foerdert-know-how-in-public-affairs/#respond Thu, 04 Jun 2015 11:30:50 +0000 http://www.3-min.info/3min/?p=9138 Fotolia_60397774_XSPharmasuisse will zusammen mit den kantonalen Apothekerverbänden bei seinen Mitgliedern das Bewusstsein für die Bedeutung von Politik sowie wirksamer Öffentlichkeits- und Medienarbeit schärfen. Die Fortbildungsabende werden lokal angeboten, die Inhalte von Medienprofis der Kommunikationsagentur Farner vermittelt. Den Anfang macht Bern mit einem Ausbildungsabend am 16. Juni. Es folgen Bad Ragaz am 18. Juni, Luzern und Zürich am 24. Juni, Basel am 29. Juni, Brugg am 30. Juni und Paudeux am 9. Juli.

Am 27. August kann das Wissen an einem ganztägigen Seminar in Bern noch vertieft werden. Themen dort sind «Auf- und Ausbau von Kontaktnetzen» und «Wirksame Kommunikation».

Gute Sache! Es ist dringend nötig, dass sich die Apotheker in der Öffentlichkeit und vor allem auch gegenüber den Medien optimal präsentieren. Ihre Dienstleistungen und ihre herausragende Bedeutung für das Gesundheitswesen werden viel zu wenig wahrgenommen. Die Diskussion dreht sich fast immer nur um die Medikamentenpreise und die Milliardengewinne der Pharmaindustrie. Zwar haben inzwischen etliche Gesundheitspolitiker gemerkt, was für ein Potential in den Apotheken steckt. Doch die Verbandsarbeit allein genügt nicht. Jeder Apotheker muss sich in seinem lokalen Umfeld präsentieren und mit geeigneten Mitteln auf seine Dienstleistungen aufmerksam machen. Sicheres Auftreten und allgemeinverständliche, profilierte Statements in der Öffentlichkeit und gegenüber den Medien sind dabei das A und O.

http://www.pharmasuisse.org/de/dienstleistungen/Berufspolitik/Seiten/Public-Affairs-Know-how.aspx

4. Juni 2015

Foto © Danilo Rizzuti Fotolia

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Apotheken sollten Cross-Channel-Einkauf aufbauen https://3-min.info/2015/06/04/apotheken-sollten-cross-channel-einkauf-aufbauen/ https://3-min.info/2015/06/04/apotheken-sollten-cross-channel-einkauf-aufbauen/#respond Thu, 04 Jun 2015 11:28:04 +0000 http://www.3-min.info/3min/?p=9135 Fotolia_79509420_XSDer Apothekerverband des Kantons Zürich lud Prof. Thomas Rudolph als Referenten an seine Frühjahrsversammlung vom 21. Mai ein. Das Thema lautete «Der Einfluss des Internets auf den Pharmahandel mit OTC-Produkten». Der Vortrag zeigte, was wir alle im Grunde genommen wissen, aber zuweilen gerne verdrängen: Die Konsumenten kaufen zunehmend über das Internet ein. Fixe Verkaufsstellen als alleinige Anlaufstelle verlieren an Boden, und zwar markant. Steigend ist allerdings nicht nur die Zahl der Einkäufe über das Internet, eine zunehmende Zahl von Konsumenten kauft situativ «mal im Geschäft, mal im Internet». Rudolphs Schlussfolgerung aus solchen Erkenntnissen: «Apotheken müssen über Cross-Channel-Management nachdenken, weil sie ansonsten an Pure-Player, wie z. Bsp. Amazon, Marktanteile verlieren.» Dabei sollen sich die Apotheker auf wenige Cross-Channel Services konzentrieren und nicht überall dabei sein wollen. Als Beispiele nannte er unter anderem: Die Kundenkarte soll sowohl im Online-Shop als auch im Ladengeschäft einsetzbar sein; man kann online bestellen und die Ware in einer beliebigen Filiale abholen; man kann online die Verfügbarkeit von Produkten beim gewünschten Händler abrufen; man kann über eine Smartphone-App Produktinformationen abrufen, die helfen, sich zu entscheiden u.ä.

Es war wohl nicht zuletzt der Referent, der mehr als 100 Apothekerinnen und Apotheker an die Frühjahrsversammlung des AVKZ lockte. Das ist ein gutes Zeichen. Apotheker sind seit 30 Jahren mit IT-Anwendungen vertraut und arbeiten schon lange mit zahlreichen sehr effizienten Lösungen. Da dürfte der Schritt zum Cross-Channel-Einkauf für viele lediglich ein logischer weiterer Schritt in eine erfolgreiche Zukunft sein, sofern sie ihn nicht ohnehin bereits vollzogen haben.

Wer sich mit dem Thema Cross-Channel-Einkauf vertraut machen will, findet entsprechende Literatur im Online-Shop des Forschungszentrums für Handelsmanagement an der Universität St. Gallen.

http://www.handelsliteratur-hsg.ch/

4. Juni 2015

Foto © Matthias Enter Fotolia

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140 Teilnehmerinnen bei Oberwalliser Apothekern https://3-min.info/2015/05/29/140-teilnehmerinnen-bei-oberwalliser-apothekern/ https://3-min.info/2015/05/29/140-teilnehmerinnen-bei-oberwalliser-apothekern/#respond Fri, 29 May 2015 08:34:09 +0000 http://www.3-min.info/3min/?p=9131 Fotolia_69594945_XSDie Oberwalliser Apotheker, unter dem Namen «medicaplus» zusammengeschlossen, organisierten Ende Mai eine Fortbildung zum Thema Einsatz von Generika. Eingeladen waren sowohl Pharma-Assistentinnen als auch Praxis-Assistentinnen. Das ist eine gute Idee, denn bei gemeinsamer Fortbildung lernt man sich gegenseitig besser – oder vielleicht sogar zum ersten Mal überhaupt – kennen. Das Angebot stiess auf fruchtbaren Boden. 140 Teilnehmerinnen folgten den Ausführungen der Apothekerin Dr. Lisa Kötter. Notabene: Medicaplus zählt lediglich 21 angeschlossene Apotheken. Ein weiterer virtueller Blumenstrauss für die Oberwalliser Apotheker sei angefügt: Der Walliser Bote hat am 28. Mai über die erfolgreiche Veranstaltung berichtet. Gute PR!

http://www.medicaplus.ch/mitglieder

29. Mai 2015

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Nicht anfassen, drauftippen! https://3-min.info/2015/05/29/nicht-anfassen-drauftippen/ https://3-min.info/2015/05/29/nicht-anfassen-drauftippen/#respond Fri, 29 May 2015 08:31:57 +0000 http://www.3-min.info/3min/?p=9128 Abstract multimedia background made by different images bent agaIn der Apotheke Hörning in Bern gibt es seit neuestem keine Warengestelle mehr. Stattdessen leuchten zwölf Touchscreens an den Wänden. Unter Titeln wie «Rheuma & Sport», «Schmerzen», «Schnupfen und Halsweh» und anderen Indikationen sind die entsprechenden Medikamente abgebildet. Tippt man drauf, sieht man die Packung in 3D und erhält Erläuterungen dazu. Will der Kunde das Produkt kaufen, setzt der Apotheker mit einem Fingertipp den Roboter im Untergeschoss in Bewegung, der das Gewünschte in den Verkaufsraum befördert.

Die Apotheke gehört seit 1998 der Dr. Bähler Dropa AG. Die Investition für den Roboter belief sich laut Bericht in der Berner Zeitung vom 28. Mai auf 170‘000 Franken für den Roboter. 50‘000 Franken liess sich das Unternehmen die Touchscreens kosten.

http://www.achillea.ch/de-ch/geschaeftsstellen/region-bern/apotheke-hoerning.aspx

29. Mai 2015

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Kantonsspital Zug richtet Publikumsapotheke ein https://3-min.info/2015/05/29/kantonsspital-zug-richtet-publikumsapotheke-ein/ https://3-min.info/2015/05/29/kantonsspital-zug-richtet-publikumsapotheke-ein/#respond Fri, 29 May 2015 08:29:18 +0000 http://www.3-min.info/3min/?p=9125 ??????????????????????????????????Beim Kantonsspital Zug herrscht Freude. Mit 2,7 Prozent mehr stationären Patienten und einem Umsatzplus von 7,9 Prozent im ambulanten Bereich, haben die Spitalbetreiber ein Rekordjahr hingelegt. Und es wird weiter investiert. Die Bettenkapazität der chirurgischen Abteilung wird um sechs Betten ausgebaut, und bei Bedarf können neu sechs statt fünf Operationssäle genutzt werden. Damit nicht genug. Im Erdgeschoss entsteht eine Publikumsapotheke, die im ersten Quartal 2016 eröffnet werden soll.

Vor allem letzteres stösst dem kritischen Beobachter sauer auf. Schon klar: Für die Patienten ist es einfach, wenn sie ihr Entlassungsrezept gleich beim Spital einlösen können. Aber es schleckt nun mal keine Geiss weg, dass das von der öffentlichen Hand mitfinanzierte Kantonsspital damit de facto Selbstdispensation betreibt und den freien Apotheken massiv Konkurrenz macht. Da wirkt die Aussage von VR-Präsident Walter Suter gegenüber der neuen Zuger Zeitung vom 28. Mai wie blanker Hohn. «Wir wollen keine bestehenden Apotheken konkurrenzieren», behauptet der Mann. Man wolle sich primär auf die Medikamentenabgabe für Patienten konzentrieren. Äxgüsi, Herr Suter, aber was heisst «primär» und wem, wenn nicht den öffentlichen Apotheken, fehlen denn in Zukunft die Entlassungsrezepte der Spitalpatienten? Das ist hohle Rhetorik, die offensichtlich auch vom Journalisten nicht hinterfragt wurde. Wenn die Zuger Spitalbetreiber über rekordhohe Umsätze jubilieren, werden dieselben Spitalbetreiber auch aus der Apotheke so viel Umsatz wie möglich herausholen. Aus der komfortablen Situation eines Kantonsspitals geht das ja auch wesentlich einfacher. Die freien Apotheker dagegen müssen sich dem freien Wettbewerb mit aller Härte stellen.

http://www.zgks.ch/downloads.php

29. Mai 2015

Foto © apops Fotolia

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eHealth – Apotheker bieten Lösungen, Ärzte verweigern sich https://3-min.info/2015/05/26/ehealth-apotheker-bieten-loesungen-aerzte-verweigern-sich/ https://3-min.info/2015/05/26/ehealth-apotheker-bieten-loesungen-aerzte-verweigern-sich/#respond Tue, 26 May 2015 08:13:39 +0000 http://www.3-min.info/3min/?p=9122 karte-ambulanz-260x300Unter dem Titel «Die Bremser in Weiss» thematisiert NZZ online das elektronische Patientendossier, dessen Einführung noch immer auf sich warten lässt. Schuld daran ist einerseits sicherlich der Staat, der mit viel zu viel Regulierung jede Initiative im Keim erstickt. Andererseits blockieren aber auch die Ärzte, die den Sinn des elektronischen Patientendossiers nicht einsehen wollen oder sich möglicherweise aus finanziellen Gründen verweigern. Es ist kein Geheimnis, dass viele Ärzte in ihrer Praxis noch immer kein taugliches EDV-System installiert haben.

Dieser Rückstand bei den Ärzten ist ein weiterer Grund, die Apotheker besser ins Gesundheitswesen einzubeziehen. Apotheken arbeiten schon seit 30 Jahren mit bestens funktionierenden IT-Lösungen. Bestellungswesen, Abruf von Interaktionen, Alternativprodukten, Dosierungen, Kundendaten etc. gehören dort schon längst zum Standard, den jede Lehrtochter beherrschen lernt. Die Apotheker sind schon lange bereit. Ein Beispiel ist die Versichertenkarte VeKa der IFAK Data AG, auf der Versicherte freiwillig ihre persönliche Medikation, Kontaktdaten für den Notfall und Hinweise auf Patientenverfügung und Organspendeausweis speichern lassen können. Die Daten bleiben beim Versicherten. Er bestimmt, wem er Einblick geben will, und im Notfall können Rettungsdienste und Notfallärzte lebensrettende Informationen rasch ablesen.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/unternehmen/die-bremser-in-weiss-1.18546206

http://www.notfalldaten.ch/wp/

26. Mai 2015

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https://3-min.info/2015/05/26/ehealth-apotheker-bieten-loesungen-aerzte-verweigern-sich/feed/ 0 9122
Alain Berset schwächt die Versorgungssicherheit https://3-min.info/2015/05/26/alain-berset-schwaecht-die-versorgungssicherheit/ https://3-min.info/2015/05/26/alain-berset-schwaecht-die-versorgungssicherheit/#respond Tue, 26 May 2015 08:11:10 +0000 http://www.3-min.info/3min/?p=9119 Young woman with insomniaDer Gesundheitsminister ist offenbar nicht von seinem Vorhaben abzubringen, Tiefstpreislimiten für Generika einzuführen. Dass er damit einem einzigen Generikum – jenem mit dem jeweils gerade tiefsten Preis – ein Monopol einräumt, kümmert den Sozialisten augenscheinlich nicht. Dass er die Compliance gefährdet, wenn Patienten immer wieder ihr Generikum wechseln müssen, weil ein anderes das billigste geworden ist, offensichtlich ebenfalls nicht. Auch dass er die Versorgungssicherheit mit solchen De-facto-Monopolen nachhaltig schwächt, scheint im Gesundheitsdepartement niemanden zu kümmern. Ein Hersteller, der den Tiefstpreiswahnsinn nicht mitmachen kann oder will, wird vom Markt gefegt und stellt die Produktion für das betreffende Medikament ein. Fällt das Billigstpräparat aus, kann die Produktion nicht bei einem anderen Hersteller von einem Tag auf den anderen einfach wieder hochgefahren werden. Lieferausfälle sind also programmiert. Insbesondere auch, weil sich die Hersteller wegen dem Preisdruck nur noch einen einzigen Produktionsstandort leisten können. Gerät dort etwas ins Stocken, was immer vorkommen kann, ist die Lieferlücke da.

Was für seltsame Blüten solche eisernen staatlichen Vorgaben im Vertrieb treiben, zeigt sich in Deutschland. Da muss der Apotheker einen wahrhaftigen Marathonlauf absolvieren, wenn ein rabattvertraglich monopolisiertes Produkt nicht lieferbar ist. Er hat in diesem Fall zwar grundsätzlich die Möglichkeit, ein anderes Produkt abzugeben. Das darf er aber nur, wenn er die «Nichtverfügbarkeit für alle Rabattpartner» nachgewiesen hat. Man kann sich leicht vorstellen, mit welchem Aufwand solche Nachweise verbunden sind. Und der Patient wartet derweil auf sein dringend benötigtes Medikament! Es ist wirklich unfassbar, dass wir solche unsinnigen Tiefstpreisvorgaben nun allen Ernstes auch bei uns einführen wollen.

http://www.bluewin.ch/de/news/inland/2015/5/20/das-abgeben-von-preisguenstigen-medikamenten-soll-a.html

http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/apothekenpraxis/nachricht-detail-apothekenpraxis/nichtverfuegbarkeit-dak-grosshandelsbeleg-gilt-nicht/

26. Mai 2015

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Polypharmazie – Apotheke kann helfen https://3-min.info/2015/05/21/polypharmazie-apotheke-kann-helfen/ https://3-min.info/2015/05/21/polypharmazie-apotheke-kann-helfen/#respond Thu, 21 May 2015 07:10:32 +0000 http://www.3-min.info/3min/?p=9115 Fotolia_82786774_XSDie Basler Zeitung vom 20. Mai thematisiert unter dem Titel «Pillencocktail kann gefährlich werden» die als Polypharmazie bezeichnete Einnahme von fünf und mehr Medikamenten. Dies kommt bei älteren Personen häufig vor und ist ein Problem. Einerseits sinkt die Compliance markant, weil ältere Menschen mit ihrem Medikamentencocktail überfordert sind. Dann landen kostbare Medikamente im Müll. Andererseits sind bei so vielen Medikamenten Wechselwirkungen kaum mehr zu vermeiden, und deren Auswirkungen sind unter Umständen wenig spezifisch – zum Beispiel unerklärbare Stürze – und führen womöglich zu einer neuen «Diagnose» mit weiteren Medikamenten.

Es braucht also zwingend eine regelmässige kritische Überprüfung der Medikation. Und da liegt der Hund begraben. So lange Ärzte in ihrer Praxis Medikamente verkaufen dürfen, haben sie wenig Interesse daran, ihren Patienten so wenige Medikamente wie möglich abzugeben. Sie würden damit ihren Umsatz schmälern. Ausserdem müssten sie ihre eigenen Verschreibungen kritisch hinterfragen. Das funktioniert doch nicht. Da braucht es eine aussenstehende Fachstelle, und das ist die Apotheke. Dort werden Polymedikations-Checks durchgeführt, mit dem entscheidenden Vorteil, dass das Vieraugenprinzip zum Tragen kommt und dass Compliance-Probleme viel besser diskutiert werden können. Welcher Patient wagt es schon, seinem Arzt zu sagen, dass er die Tabletten, die dieser ihm regelmässig in die Hand drückt, gar nicht einnimmt. Lieber trägt er die neue Grosspackung aus der Praxisapotheke des SD-Arztes schweigend nach Hause und legt sie zu den anderen ungebrauchten Packungen in den Schrank. Das sind keine Märchen, sondern das ist Realität. Nicht von ungefähr werden bei Wohnungsräumungen von verstorbenen älteren Personen ganze Müllsäcke mit praktisch unangetasteten Medikamenten gefüllt. Insgesamt für mehrere hundert Millionen Franken jährlich!

Fazit: Schafft endlich diese unsinnige, rundum patientenunfreundliche und teure SD ab! Wenn der Bund behauptet, selbstdispensierende Ärzte würden die Kosten nicht in die Höhe treiben, dann blenden die Bundesbeamten die ganz alltäglichen Kostentreiber aus. Und ganz sicher mindert die SD die Qualität der Medikation.

21. Mai 2015

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Die Zuger Apotheker werben für ihr Angebot https://3-min.info/2015/05/21/die-zuger-apotheker-werben-fuer-ihr-angebot/ https://3-min.info/2015/05/21/die-zuger-apotheker-werben-fuer-ihr-angebot/#respond Thu, 21 May 2015 07:08:13 +0000 http://www.3-min.info/3min/?p=9112 Fotolia_18925543_XSDer Apothekerverein des Kantons Zug feiert sein 80-Jahre-Jubiläum. Aus diesem Anlass rühren die 15 Apotheken des Kantons die Werbetrommel. Sie lancieren eine Schaufensteraktion «Fragen Sie Ihre Apotheke». Damit wollen sie «die Bevölkerung wachrütteln, den Kontakt zu den Apotheken zu suchen», sagte Martin Affentranger, Präsident des Apothekervereins Zug, gegenüber der Zuger Zeitung vom 20. Mai. Auch das Impfen in der Apotheke soll gefördert werden.

Einfach haben es die Zuger Apotheker nicht, denn auch in diesem Kanton ist die unsägliche SD noch immer erlaubt. Der Zuger Gesundheitsdirektor sagte gegenüber der Zeitung: «Apotheken sind in vielen gesundheitlichen Fragen eine direkte, niederschwellige Anlaufstelle für die Bevölkerung.» Sie übernähmen zudem «im Rahmen der Qualitätssicherung eine wichtige Rolle, weil sie die ärztlich rezeptierten Verschreibungen im Sinne des Vier-Augen-Prinzips überprüfen.» Ja, genau, Herr Gesundheitsdirektor. Wenn die Apotheker denn überhaupt die Gelegenheit für dieser Überprüfung erhalten! SD-Ärzte meiden bekanntlich die Apotheker wie der Teufel das Weihwasser. Es liegt an der Politik, die SD abzuschaffen und dem Vier-Augen-Prinzip zum Durchbruch zu verhelfen. Schön wäre es, wenn den schönen Worten Taten folgten!

21. Mai 2015

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