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Wahrscheinlich denken die einen oder anderen, dass sei jetzt etwas überspitzt dargestellt. Nein, es ist nur die Spitze des Eisbergs! Das zeigt ein aktuelles Beispiel um die Thematik der Grand-Frère Medikamente. Knüppeldick kommt aus den Amtsstuben des BAG: Krankenversicherungen werden durch die Behörde angewiesen «Grand-Frère-Medikamente nur noch gemäss den gesetzlichen Bestimmungen zu vergüten». Link Artikel Bieler Tagblatt
Seit Jahren erzählen uns die Politiker – und die Medien tönen gerne ein ins Lamento – die Medikamente sind zu teuer. Zudem wird immer gerne mit dem Ausland verglichen, weil dort ist ja alles noch viel viel billiger. Ist es nicht bedenklich, wenn eine Packung Antibiotika heute weniger kostet als ein Kinobesuch? Ist es nicht Verhältnisblödsinn hier von zu hohen Medikamentenkosten zu reden? In Deutschland kostet übrigens ein Kinobesuch nur halb so viel wie in der Schweiz.
Bleiben wir aber beim aktuellen Problem der SL Medikamente und deren Vergütung bei Grosspackungen. Seit Jahren gibt es eine Regelung mit den Krankenkassen, dass die Grosspackungen bezahlt werden, wenn es günstiger kommt. Eine vernünftige Regel, welche hilft zu sparen.
Nicht nachvollziehbar ist die neue Weisung des BAG, welche die Kosten unnötig erhöht und gegen jede Logik agiert. Das scheint aber nicht zu interessieren, weder bei den Krankenkassen noch beim Bundesamt. Einfach macht man es sich dort mit der Antwort: Man könne nichts machen, es ist halt das Gesetz.
Warum halten sich die Versicherungen bei einem anderen Sachverhalt nicht ans Gesetz?
Warum bezahlen Versicherungen im Kanton Bern ohne mit der Wimper zu zucken Grosspackungen bei Ärzten, welche keine SD-Bewilligung haben? Das ist auch im Gesetz und dürfte mit gleicher Logik von den Versicherungen nicht vergütet werden. Hier sieht das BAG aber offenbar keine Notwendigkeit, eine Weisung an die Versicherungen zu erlassen, sich doch bitte an das Gesetz zu halten.
Immer so, wie es gerade am Besten passt.
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]]>Jahresmenge? 700 Tabletten? Laut Kompendium sind 10 mg Triatec für sämtliche zugelassenen Indikationen die Maximaldosis. Das hiesse also, der Arzt hat der Patientin die doppelte Maximaldosis verschrieben. Und dieser Arzt merkt es nicht, dass seine Patientin diese doppelte Maximaldosis gar nicht nimmt? Keine Nachfrage, wie es ihr geht mit dem Medikament und ob Nebenwirkungen auftreten? Keine engmaschige Begleitung? Keinerlei Kontrollen über die Wirksamkeit der Therapie? Da müsste man der Patientin dringend raten, den Arzt zu wechseln!
Und bei Zur Rose provoziert die offensichtlich überproportionale Dosis keinerlei Stirnrunzeln bei der pharmazeutischen Kontrolle, die die Medikamentenversandhändlerin gemäss ihrer Gegendarstellung «jederzeit vollumfänglich» wahrnimmt?
Äxgüsi, aber da liefern die schönen Worte aus der PR-Abteilung von Zur Rose keine überzeugenden Antworten. Auch dass Zur Rose «für Verschreibungen keine Provision an Ärzte» zahle, klingt zwar schön, aber man achte auf die Formulierung. Eine direkte Provision für jede Verschreibung ist tatsächlich verboten. Aber man kann seine treuen Kunden ja auch mit indirekten Kick-backs belohnen! Und es ist mit einiger Sicherheit davon auszugehen, dass das Zur Rose auch macht. Es ist jedenfalls sehr unwahrscheinlich, dass die Ärzte, die ihre Rezepte an zur Rose mailen oder faxen, dies aus reiner Freude am Mailen und Faxen tun. Und ganz sicher ist der Umweg über den Versandhandel kein Dienst am Patienten, der zuerst auf sein Postpaket warten muss und anschliessend mit Abolieferungen zugemüllt wird.
Hier ein paar weitere Beispiele aus einer Apotheke, die ungeöffnete Packungen – geliefert von Zur Rose – zur Entsorgung erhalten hat:
4 Packungen Timoptic => Reichweite 300 Tage
4 Packungen Norvasc => Reichweite 400 Tage
3 Packungen Olmetec => Reichweite 294 Tage
80 Microfläschchen Protagent => Reichweite 80 Tage
Wert rund 650 Franken! Geliefert von Zur Rose. Das sind keine Einzelfälle. Das hat System!
14. Juni 2018
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]]>Da sollten eigentlich alle Alarmglocken schrillen. Tun sie aber offensichtlich nicht. Im Gegenteil: Krankenkassen machen Werbung für Zur Rose, weil die Versandhändlerin keine Taxen verrechnet. Für Zur Rose ist dieser Verzicht kein Problem. Man kompensiert die Taxen ja locker mit grosszügigem Medikamentenverkauf. Ob der Patient die Medikamente einnimmt bzw. benötigt oder nicht, sieht man beim weit entfernten Versandunternehmen ja nicht, und die Kasse schaut, wie das Beispiel zeigt, beim Werbepartner nicht so genau hin. Und dieses Beispiel ist bei weitem nicht das einzige. Bekanntlich müssen jedes Jahr Medikamente für Millionen von Franken ungenutzt entsorgt werden!
Da reibt man sich die Augen. Preisüberwacher und Santésuisse machen betreffend Preise und Marge permanent Druck auf die Apotheker. Aber dort, wo ungeniert in den Prämientopf gegriffen wird, schauen beide weg. Das ist verantwortungslos und gehört an den Pranger gestellt.
Die 7 Franken 55 werden den Apothekern im LOA-Vertrag zugestanden, weil sie dafür Leistungen erbringen. Dazu gehören Rezeptüberprüfung, Interaktionskontrolle, Wahl der wirtschaftlichsten Packungsgrösse, Beratung des Patienten zur Therapie, Überprüfung der Therapietreue (Compliance), Eröffnung und Führung des Patientendossiers, Medikamentenhistory, Arzneimittelprüfung über das gesamte Patientendossier inkl. Selbstmedikation, Missbrauchskontrolle, etc. Kurz, die Taxe entschädigt die Apotheker für ihre Dienstleistungen zugunsten von Medikamentensicherheit, Therapietreue und sachgemässem Einsatz der Medikamente.
Es würde Santésuisse und Preisüberwacher gut anstehen, die Rechnung zu machen. Statt die Apotheken-Taxen anzugreifen, wäre es besser, dafür zu sorgen, dass Exzesse wie jener im genannten Beispiel geahndet werden. Es ist die Rechnung von 7 Franken 55 Taxe für den effizienten und sicheren Einsatz von Arzneimitteln gegen 350 Franken Medikamentenabfall, verursacht durch unkontrollierten Medikamenten-Aboversand!
https://pharmama.ch/2018/06/07/mengenabgabekontrolle-durch-die-versandapotheke-nicht-vorhanden/
13. Juni 2018
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]]>Die Studie untermauert, was jedem objektiven Beobachter auch so ins Auge sticht (oder auffallen müsste, falls man es denn wahrhaben will): Kaum ein Patient, der nicht mit einem gut gefüllten Sack voll Medikamente aus der Sprechstunde eines SD-Arztes entlassen wird.
Die Reaktion der FMH kommt prompt und in alter Manier. Die Studie sei fragwürdig und unvollständig, heisst es da. «Ärzte haben eine bessere Kontrolle darüber, wie viele Medikamente sie verschreiben, ob die Patienten die Medikamente richtig einnehmen und wie sie wirken», wird Urs Stoffel, Vorstandsmitglied der FMH im Blick zitiert. Damit bestätigt er, was Kritiker schon lange sagen: Die Ärzte haben die Kontrolle darüber, wie viele Medikamente sie verschreiben – und steigern damit kräftig ihren Umsatz.
Dass die Ärzte auch die richtige Einnahme unter Kontrolle haben, darf mit Fug bezweifelt werden. In der Schweiz werden jährlich Medikamente im Wert von 500 Millionen Franken weggeworfen. Die Verhinderung der Medikamentenüberversorgung ist eine der Massnahmen, die dieser Verschwendung entgegenwirken würde. Darum: Schafft endlich die SD ab! Sie ist teuer, schadet den Patienten und verhindert das Vieraugenprinzip, das für die Medikamentensicherheit zwingend ist.
25. Oktober 2017
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Für kassenpflichtige Leistungen gilt das Territorialprinzip. Daran will der Bundesrat nun rütteln. Man kapriziert sich also nach wie vor auf Preissenkungen und Ausweichmanöver bei den Medikamenten, statt die grossen Probleme anzupacken. Davon gibt es genug: medizinisch nicht indizierte Operationen durch bonusgesteuerte Spitalärzte, überbordender Medikamentenverkauf bei den SD-Ärzten, exorbitante Preise bei Medikamenten für seltene Krankheiten, kostentreibende Prestigeangebote nach dem Motto «auch wir in Hintertupfigen haben ein Herzzentrum verdient».
In diesen Bereichen wäre harte politische Arbeit gefragt. Aber nein, man weicht aus und will künftig jedem Konstanztouristen erlauben, sich den Einkauf in der dortigen Apotheke von der Krankenkasse bezahlen zu lassen.
Was für ein Affront gegenüber den hiesigen Anbietern! Die dürfen dann noch Hanf verkaufen, kostenlos irgendwelche Präventionskampagnen des BAG mittragen und abgelaufene Medikamente entsorgen.
Wie wäre es, wenn wir mal dort Kosten senken, wo es ohne die geringste Qualitätseinbusse für die Bevölkerung ginge? Brauchen wir den Preisüberwacher wirklich hier in der Schweiz, mit Schweizer Löhnen für ihn und seine Mitarbeiter, Schweizer Miete für seine Büros, Schweizer Preisen für seine Infrastruktur? Nein, brauchen wir nicht. Taschenrechner gibt es auch in Kalkutta, und seine Medienmitteilungen kann er ohne weiteres auch von dort verschicken. «Sourcen» wir ihn aus!
Dasselbe gilt für die Krankenkassenbosse, die sechsstellige Schweizer Jahressaläre beziehen, und für die wir ebenfalls Schweizer Büromieten und Personal zu Schweizer Löhnen bezahlen. Kein einziger Versicherter braucht den Kassenboss von Helsana, Visana, Concordia oder sonst einer Kasse physisch hier in der Schweiz. Arztrechnungen kann man auch in Kalkutta kontrollieren, Prämienrechnungen verschicken auch. Also ab nach Kalkutta!
Die Arbeitsgruppe, die mit den Grabarbeiten für das Territorialprinzip beauftragt worden ist, besteht neben Alt-Ständerätin Verena Diener (Präsidentin der Gruppe) und dem Preisüberwacher aus «Experten» aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden. Man darf hoffentlich davon ausgehen, dass das Sitzungsgeld für die Arbeitsgruppenmitglieder länderkorbgerecht dem Preisniveau des billigsten Landes angeglichen ist! Und noch ein Tipp für die Verpflegung: Es gibt sicher einen Konstanzer Pizzakurier, der bereit ist, eine Ladung seiner billigsten Pizzavariante in die Schweiz zu liefern. Das ist dann zwar nicht ganz CO2-neutral, aber man kann nicht alles haben. Vielleicht wäre es allerdings ohnehin zukunftsträchtiger, wenn sich gleich die ganze Arbeitsgruppe schon mal in Kalkutta umsehen und dort tagen würde. Strassenküchen gibt es da genug. Und wenn alle Stricke reissen, können die Arbeitsgruppenmitglieder bei Magenverstimmung ja immer noch in die Schweiz telefonieren und ein sicheres Medikament per Flugzeug liefern lassen.
25. August 2017
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Die vernünftigere Strategie wäre, sich auf die kostengünstigen Möglichkeiten der Grundversorgung zu besinnen. Dazu gehören aus verschiedenen Gründen auch die Apotheken. Bagatellen sollten wenn immer möglich niederschwellig und kostengünstig in der Apotheke behandelt und nicht in Notfallstationen von Spitälern durch jeden Scanner, der dort herumsteht, geschleust und zu potentiellen Risikofällen aufgebauscht werden. Ebenfalls hinreichend erwiesen ist, dass die Apotheke insbesondere bei der Prävention auch die gesunde Bevölkerung erreicht. Nicht zuletzt gehört die Apotheke ins Netzwerk der Grundversorger als Schaltstelle für die sichere Medikamententherapie. Dazu gehören Polymedikations-Check, Verbesserung der Therapietreue, Vier-Augen-Prinzip bei Verschreibungen und andere Dienstleistungen mehr. Dafür müssen die Apotheker adäquat bezahlt werden. Sie werden auch dann immer noch mit Anstand die kosteneffizientesten Partner im Gesundheitswesen bleiben.
14. Juni 2017
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Im Bezirk Meilen (rechtes Zürichseeufer) ist die Nachfrage nach der Grippeimpfung in Apotheken gross. Dies meldete die Zürichsee-Zeitung Anfang Januar. Sechs Apotheken bieten sie im Bezirk Meilen bereits an, 85 Impf-Apotheken sind es gemäss dem kantonalen Apothekerverband insgesamt im Kanton Zürich. Verbandspräsident Lorenz Schmid, der an zentraler Lage in Zürich eine Apotheke besitzt, hat gemäss eigenen Angaben allein 400 Personen geimpft. Gegenüber der Zeitung meinte er, davon hätten wahrscheinlich nur etwa 50 einen Arzt aufgesucht. Auch eine zentral gelegene Winterthurer Apotheke verzeichnet mehr als 300 Grippeimpfungen
Mit dem Angebot in der Apotheke kann demnach die Impfrate deutlich erhöht werden. Der Zürcher Apothekerverband will sich nach diesem erfolgreichen Start dafür einsetzen, dass im Kanton Zürich neben Grippe, FSME und Hepatitis-Folgeimpfungen weitere Impfungen in der Apotheke verabreicht werden dürfen.
Viele Ärzte sind nach wie vor skeptisch gegenüber der Impfung in der Apotheke. Auch die offizielle Ärzteschaft tut sich offensichtlich schwer mit der Anerkennung der neuen Dienstleistung in der Apotheke. FMH-Präsident Jürg Schlup sagte gegenüber der Zürichsee-Zeitung: «Aus Sicht der FMH ist es durchaus innovativ, dass in Apotheken gewisse Impfungen verabreicht werden können.» Haben Sie es gemerkt? Schlup nennt die Dienstleistung der Apotheker «innovativ» nicht etwa «gut» oder «sinnvoll». Zu mehr als diesem nichtssagenden Allerweltsbegriff konnte er sich nicht durchringen. Und er schiebt, wie jeder Arzt, der sich zu diesem Thema irgendwo zitieren lässt, den Satz nach: «Impfungen bei akutkranken Menschen, bei chronisch kranken Patienten sowie bei Kindern sollen dagegen in der Verantwortung eines Arztes erfolgen.» Als ob davon je die Rede gewesen wäre! Der Weg zu einer vernünftigen Zusammenarbeit zwischen Arzt und Apotheker ist offensichtlich noch lang. Und das liegt nicht an den Apothekern.
17. Januar 2017
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In der Schweiz landen gemäss Schätzungen jedes Jahr Medikamente im Wert von einer halben Milliarde Franken im Müll. Den Grund sieht der Landbote vom 22. September darin, dass Patienten sich nicht an die Empfehlungen von Ärzten und medizinischem Fachpersonal hielten. Und was überlegt sich der Journalist zu diesem Thema? Er wundert sich, dass man angebrochene Packungen nicht einfach zurück bringen kann. Interessanter wäre aber doch die Frage, warum so viele Medikamente im Müll landen. Ein paar Antworten:
Wenn Ärzte nicht mit den Apothekern reden wollen, weil sie diese wegen der SD meiden wie die Pest, gibt es auch keine Zusammenarbeit bei der Medikation. Diese ist aber unabdingbar für eine hohe Qualität der Behandlung. Die Politik sieht die Notwendigkeit der interprofessionellen Zusammenarbeit inzwischen ein und hat das Heilmittelgesetz angepasst, indem sie den Apothekern mehr Kompetenzen zuweist. Die Abschaffung der SD wäre ein weiterer wichtiger Schritt in die richtige Richtung.
https://www.3-min.info/3min/berner-aerzte-wollen-sd/
24. September 2016
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Im Kanton Wallis treffen sich am 1. September Vertreter verschiedener Partner im Gesundheitswesen zu einer Tagung, die der Walliser Apothekerverband und der Ärzteverband gemeinsam organisieren. Ziel des Treffens ist eine effizientere Zusammenarbeit unter Ärzten, Apothekern, Physiotherapeuten und anderen Berufsgruppen. Es wird sogar ein Wettbewerb lanciert, um neue Zusammenarbeitsprojekte zu fördern.
Den Wallisern ist für ihre Initiative ein Kränzchen zu winden. Bei den Walliser Ärzten herrscht nämlich keineswegs Zufriedenheit. Sie haben den Taxpunktwertvertrag mit den Krankenkassen gekündigt, weil sie den tiefen Taxpunktwert – es ist der tiefste für Leistungen im ambulanten Bereich – nicht länger akzeptieren wollen. Sie fordern aber nicht einfach nur mehr Lohn, sie wollen auch aktiv dazu beitragen, die Kosten im Gesundheitswesen zu dämpfen. Dazu gehört eine effiziente Zusammenarbeit, insbesondere zwischen Apothekern und Ärzten, aber auch mit anderen Berufsgruppen. Dass es den Ärzten ernst ist mit der Zusammenarbeit, zeigt unter anderem ein Blick auf ihre Website, wo neben den Informationen zum ärztlichen Notfalldienst gut sichtbar auch Angaben zum Apothekennotfalldienst angebracht ist, inklusive Link zu Website der Apotheker. Auch Qualitätszirkel zusammen mit den Ärzten existieren im Wallis seit längerem.
Die Bevölkerung ist ebenfalls in die aktuelle gesundheitspolitische Aktion einbezogen. Auf der Website des Ärzteverbands können interessierte Walliser einen online-Fragebogen ausfüllen über ihre Zufriedenheit mit dem medizinischen Angebot und über ihre Bereitschaft, mehr Geld für eine gute Gesundheitsversorgung auszugeben.
Ein Lob den Wallisern! Mögen sie Vorbild werden für den Rest der Schweiz, vor allem für jene Kantone, in denen die Ärzte wegen der SD immer noch daran festhalten, die Apotheker als unwissende Deppen hinzustellen, und sich gegen jegliche Zusammenarbeit wehren.
Schön wäre es auch, wenn die Krankenkassen für einmal ihren Blick vom Taschenrechner abwenden würden. Tiefe und noch tiefere Preise sind nämlich kein Qualitätsmerkmal, und statt permanent aus der Luft gegriffene Zahlen über angebliche Sparpotentiale bei den Medikamentenpreisen zu verbreiten, könnten die Krankenkassen mithelfen, Zusammenarbeitsprojekte zu entwickeln oder zumindest entsprechende Initiativen unterstützen.
Den Wallisern gutes Gelingen ihrer gemeinsamen Tagung vom 1. September!
http://www.smvs.ch/uploads/default/id-930-2016-08-17-Pressemitteilung-Interprofessionalitat-VS.pdf
http://smvs.limequery.com/689645?lang=de
http://www.pharmavalais.ch/apotheke-wallis/uber-pharmawallis-59.html
20. August 2016
Foto © WoGi Fotolia
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http://www.apobern.ch/archiv/akb-doc-35.pdf
www.3-min.info/3min/sd-verursacht-eben-doch-mehr-kosten/
4. August 2016
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