In einem deutschen Krankenhaus sind Datenträger mit bis zu 300‘000 Datensätzen verschwunden. Ob sie im Müll gelandet sind oder ob sie jemand gestohlen hat, ist nicht bekannt. Zwar können die Daten laut Spitalleitung ohne die dazugehörige Software nicht ohne weiteres gelesen werden. Unangenehm ist die Sache dennoch. Patientendaten sind ein sensibles Gut. Das Spital reichte Anzeige gegen Unbekannt ein. Das «Geschäftsmodell» mit geklauten Bankdaten kennen wir ja bereits. Da mischen manche Staaten zum vermeintlich edlen höheren Zweck ja auch kräftig mit. Lassen wir uns überraschen, was findige Schlaumeier aus Patientendaten herauspressen.
18. Oktober 2012

